Der Landes-Kanu-Verband Bremen e.V. in den Medien

27.05.2010 Die Wümme im Klappkarten-Format (WK-Stadtteikurier Nordost vom 27.05.10 Seite 6)
27.05.2010 Auf der Wümme unterwegs (PDF - Weser-Report West- Seite 7 vom 26.05.2010)
21.09.2009 Paddler starten Maritime Woche am Martinianleger (WK vom 21.09.2009 Seite 7)
11.06.2009 Paddeln im Gegenwind (Die Norddeutsche vom 11.06.2009 Seite 4 )
21.03.2009 Bei den Chinesen groß eingekauft (WK vom 21.03.2009, Seite 27)
30.06.2008 Große Resonanz beim Schulkanu-Tag (Sportteil aller Stadtteilkuriere)
19.06.2008 Drei erste Plätze für Nordbremer Kanuten (Die Norddeutsche 19.06.2008 Seite 5)

Presseberichte aus 2006 und 2007

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27.05.2010

Die Wümme im Klappkarten-Format

Neue Broschüre der Stiftung Nordwest Natur bietet viele Informationen und Tipps für Wasserwanderer

Von Antje Borstelmann Borgfeld. Viermal klappen und alles im Blick: Gut 20 Wümme-Kilometer samt Nebenarmen und Abzweigen haben die Konzeptionisten der Stiftung Nordwest Natur (NWN) in ein Heft verpackt, das gerade mal Postkartengröße hat. Groß genug, um sich zu orientieren und zu informieren, klein genug für jede Rucksack- oder Wandertasche. Allein deshalb dürfte die neueste Publikation "Wasserwandern auf der Wümme", schon bald zur Standardausrüstung für Paddler avancieren.

"Das ist eine Punktlandung", meinte Stiftungs-Geschäftsführer Gunnar Oertel mit Blick hinauf in einen strahlend blauen Himmel, als er das praktische Büchlein jetzt an der Wörpemündung am Borgfelder Landhaus vorstellte.

Im Rücken von Oertel macht just in diesem Moment einer derjenigen am Anleger halt, für die die Broschüre gemacht ist - für Menschen, die Natur vom Wasser aus erleben wollen und die dabei mehr über "Bremens schönste Flusslandschaft" erfahren wollen.

Außer einer Klappkarte mit schematischer Gesamtansicht des Flusses bietet das Heft 20 Kapitel Mehrwert: Wissenswertes über die Fauna und Flora an den Ufern der Wümme und im Wasser, Tipps zum Rasten und Einkehren, Hinweise auf Verleihstationen und Sehenswürdigkeiten, Hintergründes über Orte und Entwicklungen entlang des Wasserlaufs. Alles eingeteilt in 20 "Stationen", die sich anhand roter Nummern in der Faltkarte wiederfinden lassen.

Zwei beigelegte Tourenvorschläge - die Blockland-Tour von der Wörpemündung bis zur Kleinen Wümme sowie die Borgfeld-Tour vom Hexenberg bis Borgfeld - ergänzen das Heft. Auf Aktualisierung angelegt ist ein zusätzliches Din-A-4-Blatt, das auf Naturschutzziele, Wasserstände und Strömungen, den Gezeitenkalender, Schleusen, Hindernisse, Anleger und vor allem auf die Regeln für Bootswanderer aufmerksam macht.

"Wasserwandern sollte man nicht mit Jux-Fahrten verwechseln. Diesen Juchu-Paddeltourismus, wie man ihn andernorts erlebt, wollen wir hier nicht, deshalb sind Einweisungen und Verhaltensregeln unverzichtbar", beschrieb Bremens Umwelt-Staatsrat Wolfgang Golasowski ein Motiv seiner Behörde, die Veröffentlichung mit rund 10000 Euro zu fördern. Schließlich steht die ganze bremische Wümme unter Naturschutz, ebenso die angrenzenden niedersächsischen Gewässerteile.

Für den Wümme-Abschnitt im Naturschutzgebiet Borgfelder Wümmewiesen gilt die 2007 getroffene "Freiwillige Vereinbarung Wasserwandern Wümme", die regelt, was wo auf dem Wasser möglich ist. Wolfgang Golasowski, ehemaliger Präsident der Stiftung Nordwest Natur und selbst kein ganz ungeübter Wasserwanderer, stellte dem kleinen Wümme-Nachschlagewerk ein gutes Zeugnis aus. "Ich habe da mal als DaK - als dümmster anzunehmender Kanufahrer - draufgeguckt und finde, da kann man richtig was mit anfangen", meinte der Staatsrat schmunzelnd.

So ganz ohne seien die 25 Flusskilometer ja auch nicht, bestätigte Norbert Köhler vom Landeskanuverband Bremen. Der kleine Wiesenfluss, durchaus bewegtes Gewässer hinter der nächsten Biegung und dann sogar Tide mit Ebbe und Flut - dieser Mix mache die Wümme in und um Bremen herum so einzigartig für Wasserwanderer, sagte Köhler. Er betonte zudem die beispielhafte Zusammenarbeit aller, die an der Broschüre mitwirkten.

Staatsrat Golasowski und die meisten der anderen Gäste, darunter unter anderen Borgfelds Ortsamtsleiter Gernot Neumann-Mahlkau, Beiratssprecherin Gabriela Piontkowski, Jürgen Lenz von der Lilienthaler Kanuscheune, Thomas Arkenau als Vertreter des Landkreises Verden und Naturschutz-Aktivist Gerold Janssen, ließen sich anschließend von Gunnar Oertel spontan zu einer kleinen Kanuwanderung überreden und enterten die parat liegenden Boote.

Die Broschüre kostet drei Euro und ist erhältlich bei der Stiftung Nordwest Natur, Am Dobben 44, Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der Stiftung NWN unter
www.nordwest-natur.de.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 27.05.2010

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21.09.2009

Paddler starten Maritime Woche am Martinianleger

Sie verabschiedeten die Kanu-Saison und eröffneten die Maritime Woche: Paddler ließen gestern auf der Weser 300 bunte Luftballons mit Fahrtgutscheinen in den Himmel steigen. Die Maritime Woche dauert bis Sonnabend. Höhepunkte sind Aktionen in der Innenstadt und eine große Schiffsparade auf der Weser. FOTO:FR

Bremen (bet). Ohne großes Aufheben, fast schon klammheimlich ist die "Maritime Woche an der Weser" gestern an den Start gegangen. Paddler des Landes-Kanu-Verbandes Bremen, die eigentlich um diese Zeit ihr traditionelles Abpaddeln zum Ende der Kanu-Saison durchführen, trafen sich am Vormittag am Martinianleger. Beobachtet von ein paar wenigen Schaulustigen, die auf die Ankunft der "Hanseat" aus Vegesack warteten, bildeten sie eine Sternformation und ließen 300 Luftballons steigen.
Glückliche Finder dieser Flugobjekte halten einen Gutschein für eine Fahrt am 26. September auf der "Hanseat" von Vegesack zum Martinianleger in der Hand, sodass sie am Abschlusstag der Maritimen Woche kostenfrei in die Bremer Innenstadt kommen. Für Kinder gab es gestern eine Stadtführung durch die Zeit der Hanse.

"In diesem Jahr ist es uns gelungen, die Wirtschaft noch enger einzubinden, noch mehr Schiffe in die Innenstadt zu holen und so die maritime Atmosphäre zusätzlich zu stärken", sagt Wirtschaftssenator Ralf Nagel über das Programm der kommenden sechs Tage. Von heute bis Freitag werden Vorträge, Firmenbesichtigungen und Stadtführungen angeboten - stets mit maritimem Bezug. Am Sonnabend, 26. September, steigt die große Abschlussfeier mit einer Schiffsparade auf der Weser, der Aktion "Open Ship" und einem maritimen Markt auf dem Ansgarikirchhof. Das genaue Programm finden Sie im Internet unter www.maritimewoche.de.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.09.2009

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11.06.2009

Das Paddel im Gegenwind

Landes-Kanu-Verband und Senatorin für Bildung veranstalten den dritten Schulkanutag

Von Anna Zacharias Grambke. Zum dritten Mal veranstaltete der Landes-Kanu-Verband Bremen mit der Senatorin für Bildung gestern den Schulkanutag. Das Wetter bot den Nachwuchs-Kanuten mit Gegenwind dabei gehörig die Stirn. Mit Kampfeseifer wurden die meisten Böen auf dem Sportparksee Grambke aber besiegt - nur einen Kenterer musste der DLRG aus dem Wasser fischen.
Für Jana Oetjen ist es der erste Kanu-Wettkampf. Die zwölfjährige Schülerin des Nebelthaugymnasiums übt sich seit einem halben Jahr im kühlen Nass und will heute das Beste für ihr Team geben. Für die anfängliche Aufregung bleibt ihr am Ende gar keine Zeit mehr. Kaum wird ihr Name durch den Lautsprecher aufgerufen, muss sie auch schon in ihr Kanu springen, und die etwa 200 Meter zur Startlinie ans äußere Ufer paddeln.
Zum ersten Mal sind auch die Teilnehmer der Special Olympics mit dabei, die sich in einem Drachenbootrennen auf die National Games 2010 in Bremen vorbereiten. Die beiden Teams, die heute gegeneinander antreten, sind nach integrativem Muster mit behinderten und nicht behinderten Kindern besetzt. Wichtige Anweisung zum Einstieg lautete: Wer nicht mehr kann, nimmt das Paddel senkrecht. Die Bedeutung weiterer Instruktionen wie "Paddel halt" und "Paddel Stopp" lernen die Kinder schnell, dann geht es auch schon los.
Das Drachenboot der Integrierten Stadtteilschule Hermannsburg Huchting setzte sich gegen die Konkurrenten aus dem Schulzentrum Habenhausen mit einer Fahrzeit von einer Minute und zehn Sekunden durch. Das Wichtigste dabei war aber der Spaß, den beide Seiten ganz offensichtlich zusammen hatten.

Als Vertreter aus Bremen-Nord konnte in diesem Jahr nur das Nebelthaugymnasium dabei sein. Die Abräumer vom Vorjahr aus der Lerchenstraße sind leider schon auf Klassenfahrt. Schulkanusportbeauftragte Christine Eschemann-Drescher bedauert diese Fehlkalkulation. Dafür stünden dieses Mal die Termine für das nächste Jahr bereits fest, so dass sich die Schulen darauf einrichten könnten.
"Der Gegenwind war wirklich heftig, ich zittere noch total" sagt Limone Pochciol außer Atem, als sie nach ihrem Sieg für das Schulzentrum Rockwinkel aus dem Kanu steigt. Auch Janas Anstrengungen haben sich gelohnt - sie wird Zweite in der Mix-Gruppe ihrer Altersklasse. Klar vorn in der Gesamtwertung waren die Rockwinkler, die die meisten Teams in die Rennen schickten. Schnellster auf der 200-Meter-Strecke war Caspa Majenski vom Gymnasium Horn mit 83 Sekunden.
Damit es gerecht zugeht, starten die Teams im Rotationssystem aus unterschiedlichen Positionen. Da die Gruppierungen nach Alter und Geschlecht getrennt sind, gibt es am Ende neun erschöpfte Sieger zu ehren. Ganzer Stolz des Verbands sind die Pokale, die den Siegern in diesem Jahr erstmals überreicht werden konnten.
Am Ende lugte dann sogar doch noch die Sonne hervor und ließ Paddel und Pokale zur Siegerehrung glänzen.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 11.06.2009

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21.03.2009

Bei den Chinesen groß eingekauft

Bremen (fric). Wenn "Driever" reden könnte, würde der neue Renn-Kajak-Vierer des Landes-Kanuverbandes seinen künftigen Benutzern vielleicht Folgendes erzählen: "Strengt Euch gefälligst an. Ich bin ich es nicht gewohnt, hinterher zu paddeln." Denn "Driever" hat eine erfolgreiche sportliche Vergangenheit: Im Vorjahr fuhr er noch für China, die chinesische Damen-Nationalmannschaft belegte in dem schmucken roten Renner bei der internationalen Regatta in Duisburg den dritten Platz.

Doch die Chinesen wollten wohl erstens neues Material und zweitens die Transportkosten in die ferne Heimat sparen, jedenfalls boten sie das Boot in Duisburg zum Verkauf "Da haben wir sofort zugeschlagen", erzählt Ranghild Oetken, die für den Wettkampfsport im Landes-Kanuverband zuständige Vizepräsidentin. Für 7500 Euro wechselte der Renn-Vierer den Besitzer, nun wurde er beim Verein für Kanusport offiziell auf den Namen "Driever" getauft, was im Platttdeutschen für einen recht eigenwilligen, um nicht zu sagen sturen Typ steht. Und da es eine Bootstaufe von besonderem Rang war (Ranghild Oetken: "Mehrere unserer Rennboote sind schon 30 Jahre alt"), gab es auch einen prominenten Taufpaten: Thomas Konitzko aus dem Präsidium des Deutschen Kanu-Verbandes war kürzlich eigens an die Weser gekommen, um den Bremern und ihrem neuen Rennboot viel Glück zu wünschen.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.03.2009

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30.06.2008

Große Resonanz beim Schulkanu-Tag

Beim zweiten Schulkanu-Tag auf dem Grambker Sportparksee stiegen rund 80 Teilnehmer aus zehn Schulen in die Boote, die der Landeskanuverband durch seine Schulreferentin Christine Eschemann-Drescher zur Verfügung gestellt hatte. „Die Idee ist angekommen, das haben über 100 Mitschüler als begeisterte Zuschauer bewiesen“, freute sich Kanu-Präsident Norbert Köhler. Auch Landesschulsportreferent Harald Wolff ist überzeugt: „Der Plan, Schüler auf diese Weise an den Kanusport heranzuführen, ist aufgegangen.“ So steht schon jetzt fest, dass es im nächsten Jahr einen dritten Schulkanu-Tag geben wird. Bei den Rennen schnitten das Gymnasium Horn, das Schulzentrum Butjadinger Straße und das Schulzentrum Lerchenstraße am besten ab. FRIC·FOTO:FR

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 30.06.2008

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19.06.2008

Drei erste Plätze für die Nordbremer Kanuten

Rund 80 Schüler nahmen am 2. Bremer Schulkanutag am Sportparksee Grambke teil: Das schnellste Team kam vom Schulzentrum an der Butjadinger Straße

Von unserem Mitarbeiter
Albrecht-Joachim Bahr

GRAMBKE. Wettkampfstimmung um und auf dem Grambker Sportparksee: Gestern fand dort der 2. Bremer Schulkanutag statt. Rund 80 Mädchen und Jungen aus Bremischen Schulen gingen an den Start. Als beste Nordbremer erpaddelten sich in insgesamt sechs Klassements ein Team vom Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße und gleich zweimal eines aus der Lerchenstraße jeweils Platz Eins.
Ausgerichtet wurde der Wettkampf als Veranstaltung der Bildungsbehörde vom Landes-Kanu-Verband Bremen. Teilnehmen konnten alle Schulen im Land Bremen, die eine Mannschaft von mindestens drei Schülerinnen oder Schüler oder eine gemischte Mannschaft stellen können. An den Start gingen sieben Schulen mit insgesamt 16Teams. Jedes Team bestand aus maximal vier Schülern. Gesprintet wurde über eine Strecke von 100 Metern.
Erstmals wurde in vier Wettkampfklassen gestartet: WKI (18 Jahre und älter), WKII (15 bis 17 Jahre), WKIII (12 bis 14 Jahre) und WKIV (11 Jahre und jünger). Um den Sieger zu ermitteln, wurden die Zeiten der jeweils drei schnellsten Kanuten eines Teams berücksichtigt. Das absolut schnellste Team war demnach das mit Sven Flügge, Jannes Mester, Tom Thaden und Jeffry Staefanski, das für das Schulzentrum Butjadinger Straße in der Altersklasse WKII antrat und für die 100 Meter 129 Sekunden berechnet bekam. Im gleichen Durchlauf übrigens Schülerinnen derselben Schule, für die 152 Sekunden zu Buche schlugen.
Am Rande der Wettkämpfe konnten Mitschüler und Gäste, darunter eine Klasse, die eigens vom Schulzentrum Sebaldsbrück angereist war, sich selbst im Paddeln üben. Zur Auswahl standen diverse Kanadier sowie Wildwasser-Kajaks und "Schnappis". Vor allem aber ein schnittiger Südsee-Outrigger, der stolz seine Runden zog. Wer wollte konnte sich auch im Schwimmen mit Schwimmweste üben. Natürlich waren Boot und Team der DLRG vor Ort.
Für Lutz Steenken von der Kanu-Abteilung von TURA in Lesum war die Veranstaltung nicht nur ein sportlicher Erfolg. Er sah und sieht im Schulkanutag eine von diversen Möglichkeiten, den Sportparksee noch weiter zu beleben und ihn für die - sportliche - Öffentlichkeit noch attraktiver zu machen. Bis die Sache aber rund ist, meinte er - auch mit Blick auf die am Ufer für den Sportbetrieb bereitgestellten Container: "Das wird noch dauern." Ein kleines Malheur nebenbei: Ein Handy ward fallen gelassen und von den Fluten verschlungen. Eine sofort eingeleitete Tauchsuche blieb erfolglos. Mitorganisatorin und Beauftragte für den Kanusport, Christine Eschemann-Drescher: "Es kann noch gefunden werden!"

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.06.2008

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